Über uns

Sinn und Zweck der Stiftung

Gerade in den Künsten wird oft etwas leichtfertig mit dem wertvollen Gut Erfahrung umgegangen. Werke verstorbener Künstlerinnen und Künstler geraten nur allzu schnell in Vergessenheit. Verwandte und Freunde sind mit der Pflege des Nachlasses oft überfordert. Den Kunstmuseen fehlt es vielerorts an Kapazitäten, um komplette Kunstnachlässe aufzunehmen. Viele Werke lagern über Jahrzehnte in den Archiven, ohne jemals in eine Ausstellung zu gelangen. Vor diesem Hintergrund wurde die ART-Nachlassstiftung gegründet, die es sich zur Aufgabe macht, qualitativ hochwertige Werk-Nachlässe von Kunstschaffenden zu bewahren und der Öffentlichkeit in Ausstellungen wieder zugänglich zu machen.

 

Aktive Nachlasspflege

Die ART-Nachlassstiftung will dem Vergessen von Kulturgütern entgegenwirken und betreibt eine aktive und umfassende Nachlasspflege. Die Werke, die als Legate in unsere Archive gelangen, werden gelagert und im Laufe der Zeit mit einer professionellen Museumssoftware der zetcom AG archiviert. Wir bemühen uns, Nachlässe möglichst vollständig in unser Archiv zu überführen, um so Entwicklungslinien eines Kunstschaffenden sichtbar zu machen und möglichen kunsthistorischen Forschungen eine breite Basis zu bieten. Und wir bemühen uns, die Werke wieder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Hierbei kooperieren wir mit professionellen Galerien, die die Werke aus den Nachlässen in Ausstellungen präsentieren. Auf diese Weise ermöglichen wir wichtigen Schweizer Kunstschaffenden vom zeitgenössischen Publikum neu entdeckt zu werden. Die Zusammenarbeit mit erfolgreichen Galeristinnen und Galeristen gewährleistet, dass die Ausstellungen professionell durchgeführt werden. Im Gegenzug entsteht durch diese Kooperation für uns die Selbstverpflichtung, hohe Qualitätsstandards für Werknachlässe anzulegen.

> Download FAQ ART-Nachlassstiftung

 

Organisation

Mitglieder des Stiftungsrates 2015: Günther Ketterer, Präsident, Treuhänder mit eidg. Fachausweis; Peter Gurtner, Fürsprecher, Notar, ehem. Stiftungsrat Otto Tschumi Stiftung; Max Roth, Künstler, Stiftungspräsident Bernische Kunst- und Kulturstiftung; Alice Henkes, Literaturwissenschaftlerin, Kunstjournalistin; Liselotte Wirth, Kunsthistorikerin, Kuratorin der Kunstsammlung „Die Mobiliar“ (bis 2012); Fred Zaugg, Kulturjournalist; Therese Bhattacharya, Beisitz.

Die ART-Nachlassstiftung wurde am 24. Juni 2010 ins Leben gerufen und betreut heute bereits einige Werk-Nachlässe namhafter Schweizer Künstlerinnen und Künstler wie Otto Tschumi und Margrit Jäggli. Die Werk-Nachlässe gelangen als Legate in das Archiv der ART-Nachlassstiftung. Den Galerien gegenüber, mit denen die ART-Nachlassstiftung kooperiert, tritt die Stiftung als Eigentümerin und Urheberrechtsinhaberin der Werke auf und kann bei Verkauf der Werke einen Gewinnanteil für sich beanspruchen.

Mit dem anteiligen Verkaufserlös will die ART-Nachlassstiftung sowohl ihre laufenden Kosten decken als auch einen Beitrag an die Stiftung für Bernische Kunst- und Kulturschaffende leisten.

Möchten Sie unsere Idee unterstützen?
Wir freuen uns über jeden Betrag, den Sie unserer
steuerbefreiten ART-Nachlassstiftung überweisen.
Konto bei der Berner Kantonalbank BEKB (CH23 0079 0016 4732 6266 9).
Vielen Dank!